Skills - Womit kenne ich mich aus?

Viele Berater sagen, sie könnten und wüssten (fast) alles. Bauchladen quasi. Ich erzähle Ihnen über meine Skills lieber an Hand von ein paar prägnanten Begriffen: Was kann ich? Was weiß ich? Wo lerne ich selbst gerade? So können Sie sich ein Bild machen.

Konkrete Beispiele für Dienstleistungen, die ich damit für Sie erbringen kann, finden Sie in meinem Schauraum.

Mehr zu ...

Scrum

Der Klassiker in den agilen Methoden. Hier fühle ich mich so richtig wohl. Seit beinahe 10 Jahren arbeite ich in unterschiedlichen Rollen (Scrum Master, Product Owner) mit vielen verschiedenen Teams an der Umsetzung und Verbesserung des Vorgehens und der Zusammenarbeit. Besonders spannend: Die teamübergreifende Zusammenarbeit in größeren Projekten.

Kanban

Kommt aus einem anderen Bereich als Scrum, teilt jedoch einen Großteil der Philosophie und Werte mit Scrum. Spielt seine Vorteile in Umgebungen aus, die auch kurzfristig nur schlecht planbar sind, beispielsweise die Arbeit ein einem Sales-Team oder in einem IT-Support-Team. Punktet  mit seinem evolutionären Gedanken und der Wertschätzung für das, was ist.  Besonders spannend: Der Einsatz von Kanban auf Portfolio-Ebene zur Steuerung der Projekte eines Unternehmens.

Neues Arbeiten

Wissensarbeit industriell zur organisieren, ist ein Auslaufmodell. Effizienz durch Standardisierung und Prozessoptimierung passt einfach nicht zu komplexer Arbeit. Und diese nimmst ständig zu. Neues Arbeiten versucht diesen Beobachtungen zu begegnen. Meine Leidenschaft für dieses Thema hat die Freiräume hervorgebracht. Zunächst eine erste Veranstaltung, nun eine Plattform für Neues Arbeiten mit den Leitthemen Selbstorganisation, Ganzheit und sinngetriebene Organisation. Agilität ist ein Ansatz für neues Arbeiten.

Reinventing Organizations

Aktuell meine Bibel. Frederic Laloux beschreibt in diesem Buch in 12 Fallbeispielen, wie Organisationen unabhängig von einander Wege für Neues Arbeiten gesucht und gefunden haben und destilliert aus seinen Beobachtungen drei Grundmuster, die all diese Organisationen teilen: Selbstorganisation, Ganzheit, sinngetriebene Organisation. Das Buch enthält Tonnen von ganz konkreten Ideen, wie man beginnen kann, Unternehmen in Richtung Neues Arbeiten zu verändern. Mit einigen Ideen habe ich selbst schon Erfahrungen gesammelt, z.B. Entscheidungsfindung im Konsent und Peer Reviews.

Holacracy

Eine gut ausdefinierte Anleitung, wie wan in einem Unternehmen passende Strukturen für Neues Arbeiten schaffen kann. Wesentliche Elemente sind die Strukturierung in Kreise mit doppelter Verlinkung, das Denken in Rollen an Stelle von Funktionen, sowie klare Abläufe für operative und steuernde Meetings. Borgt intelligent von vielen anderen Modellen wie Soziokratie, Death by Meeting oder Getting Things Done. Kommt für Einige ein bisserl zu kommerziell daher. Für mich gerade ein Lernfeld, ich versuche einzelne Elemente in der Arbeit mit meinen agilen Teams zu verwenden.

Agile HR

Agile Teams kämpfen oft mit Reibereien an den Schnittstellen zur klassischen Organisation. Ein gutes Beispiel: HR. Viele klassische Praktiken des Human Resource Managements passen nicht zur Philosophie und den Werten von Agilität. Beispiele: Individuelle Bonussysteme, zentrales Recruiting, standardisierte Weiterbildungsprogramme, klassisches Mitabeitergespräch. Für all dies gibt es alternative Praktiken, die ich zusammenfassend Agile HR nenne. Ich denke aktuell viel darüber nach und arbeite mit Pilotkunden an der Implementierung agiler Praktiken, beispielsweise dem Peer Review als Alternative zum Mitarbeitergespräch.

Moderation

Eine wichtige  Rolle des Agilen Coaches ist die Moderation von Meetings und Workshops. Besser gefällt mir der englische Begriff des Facilitators, weil er weiter gefasst ist. Ich arbeite sehr gern in dieser Rolle, sie liegt mir einfach. Ich freue mich, wenn ich durch passender Setting und punktgenaue Interventionen und  Katalysator für gelingenden Dialog und gute Entscheidungen sein kann. Besonders gerne moderiere ich Team- und Projektretrospektiven mit kleinen und großen Gruppen.

Systemdenken

Vorsicht, jetzt wird’s trocken 😉 Ich habe vor ein paar Jahren eine Ausbildung als Systemischer Coach absolviert, die meine Arbeit sehr beeinflusst hat. Zwei Grundgedanken von Systemtheorie und Konstruktivismus helfen mir beinahe täglich weiter: In einem System gib es keinen einfachkausalen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, vielmehr kennen wir die genauen Wirkungszusammenhänge schlichtweg nicht. Wir können ein System anregen und schauen wie es reagiert und daraus Muster ableiten. Und: Jeder von uns hat seine eigene Sicht auf die Welt. Keine davon ist richtig oder falsch. Sondern für jeden von uns passend. Das darf so sein.